Freitag, 12. Oktober 2012

Goblin Valley

Bundi zäme

Wir haben mittlerweile die 2000 Meilen Marke durchbrochen und sind nun im Goblin Valley State Park angelangt. Leider war der Campground im Park voll und wir ohne Reservation. Die freundliche Dame an der Entrance Station empfahl uns wir sollten uns einen Ausweichplatz in der Umgebung suchen. So betrieben wir in dieser Nacht Boondocking und liessen uns an einem kleinen Billabong nieder, eine tolle Gratisalternative fanden wir. Wir grillten leckere Steaks und funktionierten danach den Grill zum Campfire um und befeuerten ihn mit Gratisholz vom Seeufer. Wir sahen unzählige Sterne am Himmel inklusive Sternschnuppen. Wunsch bleibt geheim!
Kaum wach am nächsten Tag erkundeten wir das Goblin Valley. Die Steinformationen sehen tatsächlich aus wie kleine Manndli und in den Felsen kann man toll herumklettern. Dies ist allerdings nicht ungefährlich weil man dabei nicht gesichert ist und doch sehr hohe Wände im Nu bezwingen kann. Es fiel uns recht schwer, uns am Nachmittag von den witzigen Kerlchen zu trennen und weiterzufahren in Richtung Arches. Die kleinen Pilztürmchen und die Kletterabenteur waren für uns eine super Abwechslung.










 Wer suchet der findet......einen Mann:o)



Campingimpressionen











Vom Yellowstone nach Manila

Howdy Cowboys

Wir haben den Yellowstone Nationalpark verlassen und sind in Richtung Goblin Valley aufgebrochen. Vorbei am Grand Teton der uns sehr an die Schweiz erinnert hat, durch bunte Herbstwälder in denen gerade die Jagdsaison eröffnet wurde fuhren wir zurück in Richtung Wüste und somit wieder an die Wärme. Da es zu stressig gewesen wäre bis zum Goblin durchzufahren, entschieden wir uns, am Flaming Gorge Reservoir auf dem Lake Lucerne Campground zu übernachten. Beim Abzweiger in Richtung Campground stand etwas von einem speziellem Pass der in dieser Area benötigt werde. Weil wir diesen nicht hatten und auch nicht extra lösen wollten fuhren wir weiter nach Manila, einem Städtchen, das ebenfalls an diesem See lag und steurten den dortigen KOA Campground an. In unserem Wohnmobiluniversum fanden wir an diesem Abend heraus, dass wir noch eine Zusatzdecke gehabt hätten für die kalten Nächte im Yellowstone....najaaaa die ist ja jetzt nicht mehr nötig. Morgen werden wir den Goblin State Park anfahren und freuen uns schon jetzt auf die gnomenähnlichen Felsformationen dort.







Mittwoch, 10. Oktober 2012

Yellowstone

Yellow Dudes!

Wir waren nun 3 Tage im Yellowstone NP. Ohne Netz, ohne Stromanschluss, ohne fliessend Wasser aber mit vollen Abwassertanks. Die Dumpstation war wegen Frost geschlossen. Also hofften wir, dass wir nicht mehr allzu oft aufs Klo mussten und machten das Beste daraus. Die Nächte waren hier biestig kalt trotz Heizung. Wir wärmten unsere kalten Füsse jeweils am Gegenüber was diesen aber nicht sonderlich erfreute....Das war vor 7 Jahren also gemeint mit "in guten wie in schlechten Zeiten"....Im Yellowstone konnten wir uns sehr gut verweilen. Zum Beispiel mit auf die Pirsch gehn. Wir hofften sehr auf den Besuch eines Bären. Dieser blieb uns leider fern. Vermutlich weil es hier von Bärensprayträgern nur so wimmelt. Das ist ein Pfefferspray XXXL. Grösse eines kleinen Feuerlöschers, ebenfalls in Rot! Würzt das Fleisch sicher schon mal gut vor:o)
Wir kauften keinen da sowieso jeder einen dabei hat. Auf unserer Bärenpirsch trafen wir dafür einen Elch, sein Harem an Elchdamen, einen Adler, Wölfe, Cojoten, ein Chipmunk und Büffel!
Am zweiten Tag haben wir die Geysire bestaunt und etliche sind genau dann ausgebrochen, als wir anwesend waren. Unser Einfluss halt...:o) Auch die farbenprächtigen und klaren Pools der ruhenden Geysire haben uns sehr beeindruckt. Auf dem Weg zum Old  Faithful begegneten wir noch Alfonso, welcher Zürcher Nummernschilder trug. Beim "Wolfspotting" lernten wir dann auch noch die Insassen von Alfonso kennen. Besucht sie doch mal auf Ihrem Blog alfonsoontour.blogspot.com